{Rezension} Worte für die Ewigkeit von Lucy Inglis

Montag, 3. Oktober 2016

Worte für die Ewigkeit als Buch


Worte für die Ewigkeit
Autor: Lucy Inglis
Verlag: Carlsen
Seitenanzahl: 396
ISBN:  9783551520876 
Reihe: -
Rezensionsexemplar: -
Dt. Erstausgabe: 09/2016
Preis: 19,99€

Sommer in Montana, darauf hat Hope so gar keine Lust. Aber gegen ihre resolute Mutter kann sich die 16-Jährige einfach nicht durchsetzen. Und hier, mitten im Nirgendwo, auf einer einsamen Pferderanch begegnet sie Cal, der ihr Leben für immer verändern wird. Montana 1867, die 16-jährige Emily ist auf dem Weg zu ihrem Ehemann, den sie nie zuvor gesehen hat. Doch die Kutsche, in der sie unterwegs ist, verunglückt und als einzige Überlebende wird sie von Nate gerettet - einem Halbindianer, der ihr zeigt, was Leben und Freiheit bedeutet. Zwei große Liebesgeschichten, die auf schicksalhafte Weise miteinander verbunden sind.


Schon Wochen bevor dieses Buch erschien bekamen wir Blogger vom Carlsen Verlag ein mystisches Paket in dem sich Taschentücher befanden. Dazu wurde ein Brief gelegt in dem dieses Buch vorkam, dass wir die Taschentücher brauchen würden beim Lesen. Also habe ich mir das Buch. nach erscheinen geholt und herauszufinden ob ich sie wirklichen brauchen würde. Und ich brauchte sie.
Was mich na dem Buch vor dem Lesen am meisten fasziniert hatte, waren die zwei Geschichten die in ihm spielten. Wir lernen also einmal Hope kennen welche im 21. Jahrhundert nach Montana fährt und zum anderen Lernen wir auch Emily kennen welche im Jahr 1867 auf dem Weg zu ihrem zukünftigen Ehemann ist. Beide Mädchen waren im gleichen alter, aber Emily kam mir wirklich um Jahre älter und auch reifer vor, vielleicht mag es ja an der Zeit liegen. 
Die Geschichte von Emily habe ich geliebt, sie war im ganzen Buch als ein Brief an Jemanden geschrieben und das war einfach wunderschön zu Lesen und ich wollte gar nicht mehr damit aufhören. Doch die Kapitel wurden immer wieder unterbrochen von Hopes Geschichte welche das Tagebuch findet und liest. Die beiden Geschichten der Mädchen überschneiden sich ziemlich, aber so leid es mir auch tut, aber Hope hat mich in dem Buch nicht besonders interessiert. Ich wollte immer wieder zurück in das Jahr 1867.

»Es war in einem Schreibset, in einer der Kisten. Das Mädchen ist in meinem Alter, na ja fast, und sie reist zu dem Mann, den sie heiraten soll. […]”.

Was ich an Hope so schade fand, war das sie sich von ihrer Mutter so herum schubsen ließ. Sie war 16 Jahre alt und nach den Gesetzen in Amerika her in einem Alter wo sie auch mal selbst entscheiden kann. Doch sie hat den Mund nicht auf bekommen und sich immer ganz klein gemacht. Die Mutter von Hope war mir da leider auch sehr unsympathisch. Ich verstehe vollkommen, dass sie für ihre Frauenrechte kämpft, aber Cals Vater nennt sie ja nicht zur Beleidigung Mam oder Miss. Ich fand es sogar recht schön wie er die beiden angesprochen hat und wie höflich er dabei immer war. Doch die Reaktion von Hopes Mutter war da ein wenig übertrieben.
Das Ende des Buches war einfach toll auch wenn es eine Stelle gab, bei der ich wirklich zu den Taschentüchern greifen musste…Wer das Buch noch nicht gelesen hat, aber Interesse daran zeigt, der sollte diese Geschichte nicht lange warten lassen.


Kommentare:

  1. Hallo Julia,
    zuerst hat mich das Buch nicht so angesprochen. Doch nun habe ich so viele positive Stimmen dazu gehört, die mein Interesse geweckt haben. Deine ist eine davon.

    Da ich deinen Blog noch nicht kannte, bleibe ich gleich als Leserin da. Du hast ein sehr schönes und ansprechendes Blog Design :)

    Liebe Grüße
    Tanja von
    Weinlachgummi´s Naschtüte

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  2. Hallo Julia,
    ich habe dieses Buch auch richtig gerne gelesen und war auch in wenig traurig, als es dann schon vorbei war.
    Ich kann sehr gut verstehen, dass du Hopes Mutter nicht mochtest. Die war auch schrecklich!

    Die Idee mit den Taschentüchern finde ich ja richtig süß <3

    Ganz liebe Grüße Tanja :o)

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