{Rezension} No going back von Stephanie Monahan

Montag, 31. Oktober 2016

No going back als Taschenbuch




No going back
Autor: Stephanie Monahan
Verlag: dtv
Seitenanzahl: 355
ISBN:  9783423717052 
Reihe: -
Rezensionsexemplar: Ja
Dt. Erstausgabe: 09/2016
Preis: 9,95€
Stell dir vor, du hörst den Nr. 1 Lovesong im Radio. Und er erzählt von dir. Als Natalie den Song “Good enough” hört, weiß sie sofort, dass er von ihr handelt. Nur dass sie nicht vor Glück platzt, sondern den Schock ihres Lebens kriegt. Denn der, der da singt, war ihre große Liebe in der Highschool. Und ihre Liebe war geheim. Niemand durfte davon wissen, dass sie mit dem Losertypen Jack Moreland zusammen war. Jack Moreland, der jetzt von seinem gebrochenen Herzen singt. Weil Natalie ihn damals sitzen lassen hat. Als sie den Song hört, kommt all das zurück. Aber auch die Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist, sich zu entschuldigen. Denn was ihr außerdem klar wird, ist, dass sie nie aufgehört hat, den Jungen mit der Gitarre zu lieben. 
Ich hab ja schon seit längerem mal wieder nach einem Buch gesucht welches sich um Musik dreht. Doch “No going back” ist nicht so eine Badboy Rockstar trifft schüchternes Mädchen Geschichte. Nein in diesem Buch geht es viel mehr um Fehler die man in der Highschool gemacht hat und nun irgendwie bereinigen muss auch wenn es vielleicht dafür zu spät ist.
Wir lernen zwei verschiedene Natalies kennen, eine steht mitten im Leben und versucht sich gerade als freie Fotografin durchzubringen. Die andere ist an der Highschool mit den beliebtesten Leuten befreundet, aber ohne deren wissen mit dem größten Loser zusammen. Dann hört sie drei Jahre später diesen Song und irgendwie merkt Natalie, dass sie noch immer in diesen “Losertypen” verliebt ist. 
Das was mir an dem Buch wirklich gut gefallen hat war, dass es einem die Augen geöffnet hat. Es sagt so etwas wie: Du kannst zwar beliebt sein in deiner Schulzeit und alles und jeden runter machen, aber das muss nicht heißen das du glücklich bist. Oder deine Freunde, deine coolen Freunde sind keine echten Freunde und am Ende bist du diejenige die alleine ist. Und die wohl wichtigste Botschaft die dieses Buch vermittelt ist, dass man sich Fehler eingestehen muss, dass man sich für seine Taten verantworten und entschuldigen muss.

“In this town everyone knows your name. Your face. I thought I knew girls like you. But you. Were not what I expected”. - S. 34

Doch auch wenn ich diese Botschaften wirklich toll fand, war das Buch einfach nicht gut genug. Ja ich mochte den Schreibstil von Stephanie Monahan sehr gerne und auch die Songs oder die Zeitungsartikel welche einen wirklich interessanten Unterschied zu anderen Büchern gegeben hat, aber es war einfach nicht genug.
Ich bin vor allem der Meinung, dass man gut und gerne, dass ein oder andere Kapitel aus dieser 3 Jahres Rückblende kürzen oder gar vollkommen wegstreichen könnte. Ich war immerhin auf Seite 100 und da haben Natalie und Jake aus der jetzigen Zeit sich erst einmal gesehen! Ich finde es toll, dass die Protagonistin so vieles wieder gutmachen will aus ihrer Vergangenheit, aber mir hat diese Liebesgeschichte gefehlt. Dieses Jake-und-Natalie-kommen-wieder-zusammen- und-haben-eine-Gegenwart-die-wir-kennenlernen…
Deswegen war ich nicht begeistert von dem Buch, aber vielleicht seit ihr es wenn ihr eure Erwartungen ein wenig nach unten schraubt und mit den Dingen klar kommt die ich kritisiert habe. Vielleicht gebt ihr ja dennoch der Geschichte eine Chance, es war ja nicht so als wäre sie schlecht, sondern mir fehlte einfach zu viel.


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