{Rezension} Poison Diaries - Liebe ist unheilbar von Maryrose Wood

Dienstag, 14. Juni 2016







Die Poison Diaries - Liebe ist Unheilbar
Autor: Maryrose Wood
Verlag: Fischer FJB
Seitenanzahl: 272
ISBN: 9783841421241 
Reihe: Band 1
Rezensionsexemplar: -
Dt. Erstausgabe: 06/2011
Preis: 14,95€





Jessamine lebt mit ihrem Vater in einer verlassenen Kapelle im Norden Englands. Sie führen ein stilles, von Jahreszeiten geprägtes Leben. Jessamines Vater ist Botaniker, seine Leidenschaft sind Heil- und Giftpflanzen. In einem verborgenen Giftgarten züchtet er mächtige tödliche Gewächse, sorgsam darauf bedacht, seine Tochter von der Gefahr fernzuhalten. Als eines Tages Weed auftaucht, ein rätselhafter Fremder mit absinthgrünen Augen, verfällt Jessmine ihm sofort. Doch kaum haben die beiden zueinander gefunden, wird das Mädchen sterbenskrank. Was ist Weeds dunkles Geheimnis? Ist er ihre Rettung oder bringt er den Tod? 


Auf “Die Poison Diaries” habe ich ja schon eine ganze Weile ein Auge geworfen, aber es dann doch immer wieder abgelehnt Sie mir zu holen oder gar zu lesen, weil es ja nicht weiter übersetzt wurde. Doch irgendwann war meine Neugierde auf das Buch und auf die Geschichte so groß, dass ich Sie mir ertauscht habe.
In diesem Buch dreht sich alles um Jessamine und Ihrem Vater, welcher Botaniker ist. Beide haben eine wirklich tief gehende Leidenschaft für Pflanzen und von Jessamines Vater hat man durch seine Heilpflanzen eine hohe Meinung. Dann kommt eines Tages Weed zu Ihnen, welcher ausgestoßen wurde, weil er Dinge getan haben sollte. Weed und Jessamine kommen sich näher und dann wird Sie auf einmal sterbenskrank.
Die Idee der Geschichte fand ich von Anfang an einfach toll! Ich hab vorher noch kein Buch über Pflanzen gelesen, vor allem nicht, wo sich damit so intensiv beschäftigt wurde, aber es war auch schön. Ehrlich gesagt habe ich viel dazugelernt und fand es auch gar nicht schlimm das man sich in dem Buch wirklich so präzise mit dem Thema beschäftigt hat.
Dadurch geschah es jedoch, dass sich das Buch an manchen Stellen ein wenig in die Länge zog und man sehr oft das Gefühl hatte, es würde einfach nichts passieren und man würde sich nur im Kreis bewegen. Das Buch hat nicht einmal 300 Seiten, und da anfangs nicht viel passiert ist, musste es irgendwann einfach sehr schnell gehen. Doch das Ende war so spannend und es passierten Dinge, die man nicht so erwartet hätte! Ich hätte mir da gewünscht, dass die Autorin diese Details mehr ausbaut, den Leser noch ein wenig zappeln lässt, aber dann hat sie uns leider doch nur noch durch das Buch gejagt, schade eigentlich.

Weed Rises to his feet. “Nature,” he says softly, “makes so many beautiful things. But I did not know until you that nature could make a girl so beautiful.”  - Poison Diaries

Jessamine mochte ich ganz gerne, auch wenn sie sich nach der Ankunft von Weed sehr geändert hat. Ich fand es ein wenig traurig, dass sie ihrem Vater so sehr gefallen wollte und ihm alles recht machen möchte, aber er hat sie irgendwie immer etwas übersehen und ich hatte auch das Gefühl, die Pflanzen wären ihm wichtiger als seine eigene Tochter.
Weed kann ich bis heute nicht so einschätzen und durch die vielen Beschreibungen im Buch, und wie anders er sich im Gegenzug verhalten hat, konnte ich ihn mir auch nicht vorstellen. Dennoch ist er ein sehr interessanter Charakter und ich hoffe im zweiten Teil mehr zu erfahren.
Ein weiterer Punkt, der mich ein wenig traurig gemacht hat, ist, dass irgendwie gar nichts über den Ort erzählt wird, an dem Sie leben. Ich hab keine Ahnung, wo das Buch spielt, habe erst herausgefunden, dass es sich um 1800 handelt, als ich einen Klappentext gesucht habe und auch geschichtlich wurde nichts erwähnt. Ich hab mich in diesem Buch also ein wenig verloren gefühlt, obwohl die Zeit, in der das Buch spielt, ja auch so interessant ist. Meiner Meinung nach hätte man da ruhig noch etwas drüber schreiben können.
Bei diesem Buch gab es mehrere Dinge, die mir nicht besonders gefallen haben, was sehr schade ist, da mir die Idee wahnsinnig gut gefallen hat. Doch das Buch war einfach zu kurz und dann kam die ganze Geschichte entweder zu langsam oder gar zu schnell rüber. Das fand ich sehr schade. Dennoch hat mich vor allem das Ende des Buches so sehr angesprochen, dass ich unbedingt wissen will, wie es im nächsten Teil weiter geht. 



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