{Rezension} Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wild

Montag, 6. Juni 2016






Das Bildnis des Dorian Gray
Autor: Oscar Wilde
Verlag: Anaconda Verlag
Seitenanzahl: 288
ISBN: 9783866478657 
Reihe: -
Rezensionsexemplar: -
Dt. Erstausgabe: 07/2012
Preis: 8,00€


So stauneswert schön er ist, so unverdorben und naiv ist sein Blick auf die Welt. Verführt durch den geistreichen Zyniker Lord Wotton, stürzt Dorian sich haltlos ins lüsterne Londoner Nachtleben. Ausschweifung und Genuss wecken in ihm den innigen Wunsch nach unvergänglicher Jugend - und auf wundersame Weise altert fortan nicht mehr er selbst, sondern ein Porträt von ihm. Doch Dorians unbedachter Pakt mit dunklen Mächten hat grausame Folgen… 



“Das Bildnis des Dorian Gray” stand schon sehr lange auf der Liste der Bücher die ich im Leben gerne mal Lesen würde  und irgendwann hat mir meine Freundin ihr Exemplar des Buches mitgebracht und mich beinahe schon gezwungen es zu Lesen. Das Buch hat mich schließlich einen ganzen Tag lang angestarrt bis ich es mir doch noch zu Herzen nahm und sofort mit dem Lesen begann. 
Für Oscar Wildes Buch habe ich wirklich lange gebraucht, ein oder zwei Wochen wenn ich mich nicht Täusche, aber dafür gab es mehrere Gründe. Grund eins war, das der Schreibstil von Oscar Wild ein wenig schwerer ist als die von anderen Büchern und er auch so philosophisch schreibt, das man immer mal wieder über das gesagte nachdenken will. Doch auch wenn es so schwer zu Lesen war mochte ich den Schreibstil sehr gerne und wollte das Ende des Buches so immer weiter hinauszögern und habe nur in der Bahn immer wieder gelesen.
Dorian mochte ich sehr gerne, er war jemand der erst Fehler machen muss um zu begreifen, dass er diese Taten begangen hat. Auch ist er noch jung und ging naiv, ja beinahe blind durch die Welt, sodass man öfters einmal den Kopf geschüttelt hat und ihm sagen wollte, das er vielleicht nicht jedem trauen sollte.

“Weil Beeinflussung eines Menschen bedeutet, dass man die eigene Seele auf ihn überträgt. Er denkt nicht mehr seine eigenen Gedanken, brennt nicht vor eigener Leidenschaft.” - S. 29

Die Geschichte mit der ewigen Jugend und einem Portrait das altert anstatt man selbst hat mich schon gleich am Anfang faszinieren können, aber dann werden einem selbst beim Lesen auch einige Dinge klar. Wir Menschen sind nicht dafür gemacht ewig zu Leben, ewig Jung zu Leben und zuzusehen wie andere Menschen die man mag um einen herum sterben, irgendwann würde uns diese “Einsamkeit” umbringen. 
Am Ende des Buches bekommt man sehr gut mit wie es Dorian mit all dieser Schuld geht und wie es ihn immer hässlicher machte, zwar nicht äußerlich, aber dafür innerlich, man bekommt sehr gute Einblicke in seine Persönlichkeit und das hat mir vor allem am Ende so gut gefallen!
Ich kann das Buch nur jedem Empfehlen, da es wahrlich ein Meisterwerk ist. Wenn euch die Sprache zu schwer ist, dann lest es dennoch, lasst euch Zeit damit, denn dieses Buch braucht Zeit um es wirklich zu verstehen zu können!








1 Kommentar:

  1. Hey,
    eine sehr schöne Rezension. Ich möchte "Das Bildnis des Dorian Gray" auch noch unbedingt lesen, hoffentlich komme ich bald dazu. Vielleicht besorge ich mir auch noch ein Gesammelte-Werke-Buch von Wild, scheint nämlich ein toller Autor zu sein. :)
    glg, Nicca von kosmeticca.blogspot.com

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