{Rezension} Upside Down - Weil du mir den Kopf verdrehst von Lia Riley

Samstag, 21. Mai 2016





Upside Down - Wie du mir den Kopf verdrehst
Autor:  Lia Riley
Verlag: Blanvalet
Seitenanzahl: 400
ISBN: 9783734102349 
Reihe: Band 1
Rezensionsexemplar: Ja
Dt. Erstausgabe: 05/2016
Preis: 8,99 €




Talias Leben ist ein Chaos. Sie hat ihre Schwester verloren, ihre Uninoten sind katastrophal und ihre Mutter hat die Familie gegen ein Leben auf Hawaii eingetauscht. In Australien will Talia für sechs Monate ein unbeschwertes Leben führen. Alles läuft nach Plan, bis sie Bran kennenlernt - einen sexy Typen mit unglaublich grünen Augen …
Bran hat das mieseste Jahr seines Lebens hinter sich. Vor allem wegen eines Mädchens, das seine Träume in Scherben gelegt hat. Als er die Bruchstücke wieder zusammenfügen will, verdreht ihm ausgerechnet eine Austauschstudentin aus Kalifornien den Kopf. Soll er der Liebe eine zweite Chance geben? 



Auf dieses Buch war ich wahnsinnig gespannt da es mich nach Australien bringen sollte und ich will irgendwann mal selbst nach Australien oder sogar Neuseeland reisen. Deshalb war ich gespannt wie die Autorin das Land beschreiben wird und natürlich wie der Rest der Geschichte ist.
“Upside Down” wurde hauptsächlich aus der Sicht von Talia geschrieben und schon am Anfang konnte Sie mich fesseln. Durch den Tod ihrer Schwester hat sie begonnen im Internet nach verschiedenen Krankheiten zu Googeln die sie haben könnte da entweder hier was schmerzte oder da. Irgendwie hat es mich sehr beeindruckt da ich so etwas früher auch getan habe und mir genau vorstellen konnte wie es ihr ging. Was ich auch schön fand war die Tatsache, dass sie auch Geschichte in Australien studiert und nicht einfach nur herumreist und nichts tut. Leider ging das Studium im Buch ein wenig unter und ich hab davon nicht besonders viel mitbekommen seit sie Bran kennengelernt hat. 

"Mir fällt etwas ein, was Bran zu mir gesagt hat, als wir in Tasmanien wandern waren. Dass die Menschen glauben, immer denselben Fluss zu sehen, obwohl es doch nie dasselbe Wasser ist. Ich bin wie dieser Fluss". - S.384


Allgemein gingen alle Themen die neben der Liebesgeschichte von Bran und Talia liefen so ziemlich in genau dieser Liebesgeschichte unter und das war ein wenig traurig weil mich die Hintergrundgeschichten von Talia und Bran wirklich interessiert haben.
Talia mochte ich im Buch sehr gerne, sie blieb wer sie war und hat sich nicht wirklich verändert nur weil nun eine neue Person in ihr Leben getreten ist. In ihrem Leben ist viel passiert und da brauch sie einfach Zeit um das alles zu verdauen vor allem wenn man dann noch so eine Mutter hat wie Talia. Ich hab ihre Mum wirklich gehasst und dann die Dinge die sie ihr an den Kopf geworfen hat und einfach wie sie zu Talia ist…Ich fand es grausam.
Mit Bran konnte ich mich nicht wirklich anfreunden! Er hat Entscheidungen getroffen mit denen ich nicht Leben konnte und er hat auch immer gehandelt und dann sein Handeln so komisch begründet. Ich glaube wenn ich Talia gewesen wäre dann hätte ich ihm schon eine geklatscht…Einfach weil er es verdient hätte…
Das Buch hat 400 Seiten und eine Menge Stoff zu erzählen weshalb ich mir gewünscht hätte, dass Lia Riley vielleicht entweder etwas aus dem Buch wegstreicht um den Leser nicht zu überladen oder das sie es einfach aufteilt und die Hälfte in ein zweites Buch packt. Ich hätte dieses Buch dann nämlich auf jeden Fall gelesen weil ich ihren Schreibstil wirklich gerne mag und ich sehr schnell durch das Buch kam. 
Es sollen ja noch mehr Bücher kommen und ich bin gespannt was Lia Riley noch so alles geschrieben hat.




Kommentare:

  1. Hallo liebe Julia!

    Das Büchlein ist auf meiner Leseliste für den kommenden Monat! Ich freue mich schon sehr darauf es klingt nach einem tollen Sommerbuch. Schade, dass die Handlung neben der Liebesgeschichte so untergeht. :/ Ich habe schon ein wenig reingeschnuppert und fand Talias Hintergrund auch sehr spannend. Na mal sehen wie sich die 400 Seiten für mich noch entwickeln werden. ;)

    Liebste Grüße
    Nina ♥♥♥

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  2. Das ging mir genauso wie dir! Ich hab das Buch gerne gelesen, weil der Schreibstil super war, aber es war einfach auch sehr oberflächlich. Es hätte so viel gegeben, was man hätte vertiefen können und müssen, um die richtigen Emotionen rüber zu bringen. Schade eigentlich!

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