{Rezension} The Revenant von Michael Punke

Donnerstag, 24. März 2016



















  • Titel: The Revenant
  • Autor: Michael Punke
  • Verlag: Piper
  • Seitenanzahl: 313
  • ISBN: 9783492305655

Klappentext:

South Dakota, zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Der Pelztierjäger Hugh Glass wird am Grand River von einem Grizzly angefallen und lebensgefährlich verletzt. Seine beiden Begleiter geben dem Mann keine großen Überlebenschancen. Als sie Indianer in der Nähe ihres Lagers sichten, nehmen sie dem Schwerverwundeten Gewehr, Messer und den Rest seiner Ausrüstung ab und lassen ihn neben einem bereits ausgehobenen Grab zurück. Doch wie durch ein Wunder überlebt Glass - und schwört Rache. Mit einem gebrochenen Bein schleppt er sich durch die endlos weite Prärie auf der Suche nach denen, die ihn so schändlich im Stich gelassen haben.

Meine Meinung:

Eigentlich bin ich ein Mensch der Bücher liest bevor er sich den Film ansieht, aber bei “The Revenant” war das ein wenig anders. Ich wusste ja das der Film brutal werden würde und dachte ehrlich gesagt nicht daran das “The Revenant” als Buch etwas für mich sein könnte. Doch dann hat der Film mich einfach so geflasht das ich unbedingt das Buch lesen wollte.
Alejandro González Iñárritu hat sich bei der Verfilmung von “The Revenant” sehr an das Buch gehalten auch wenn es ein Teil im Film gab den er sich sozusagen selbst ausgedacht hat und nachdem ich im ganzen Buch vergeblich gesucht habe. Doch je weiter und je mehr ich gelesen habe desto unwichtiger wurde dieses Film Detail und ich konnte mich umso mehr auf das Buch einlassen. 
Michael Punke hat die Geschichte eines Mannes, welcher an der Stelle seines Todes steht und eigentlich nur noch der Rache willen lebt, sehr gut beschrieben. Alles wirkte real was es schließlich auch war, die Geschichte um Hugh Glass ist real und beim Lesen, bei den Dingen die dieser Mann erlebt hat lief es mir eiskalt den Rücken hinunter und noch immer Frage ich mich: “Wie kann man so etwas überleben?”. 
Was mir auch sehr gut gefallen hat ist das Michael Punke die Szenen in der Hugh Glass verwundet ist, die Wunden selbst untersucht und auch von anderen untersucht werden so gut und vorstellbar beschreibt. Viele würden sich da eher zurück halten da es die breite Masse nicht ansprechen würde, vielleicht sogar anwidert, aber bei diesem Buch war das einfach nötig. Michael Punke musste alles genau beschreiben sodass sich der Leser beim lesen des Buches klar wurde in welcher Lage sich dieser Mann befand. 
Ich hätte am liebsten weiter gelesen um einfach noch mehr über das Buch, die Geschichte und Hugh Glass herauszufinden, aber es war auch gut das die Geschichte endete, sie brauchte einen Abschluss. “The Revenant” würde ich in ein paar Jahren gerne noch einmal lesen da es eine wirklich schöne Geschichte war, wobei ich hierbei auch wieder der Meinung bin das man so etwas ja eigentlich nicht beurteilen kann. Diese Buch ist nach einer wahren Begebenheit und darauf Punkte zu vergeben kam mir vor dem Lesen ein wenig makaber vor, immerhin kann man ja nicht einfach sagen: “Die Geschichte gefiel mir nicht”, “Ich hätte mir was anderes gewünscht” usw. da es ja wirklich geschehen ist und Hugh Glass ja nichts daran ändern könnte. Doch nachdem ich es gelesen habe und einfach so begeistert davon bin ich Michael Punke alles beschrieben hat, wollte ich ihm einfach die volle Punktzahl geben. Er hat es toll gemacht und ich würde es gerne noch einmal lesen! 

5/5 Punkte an “The Revenant” von Michael Punke

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