{Rezension} Das Labyrinth erwacht von Rainer Wekwerth

Freitag, 5. Februar 2016


  • Titel: Das Labyrinth erwacht
  • Autor: Reiner Wekwerth
  • Verlag: Arena
  • Seitenzahl: 408
  • ISBN: 9783401507248
Klappentext:

Sieben Jugendliche werden durch Raum und Zeit versetzt. Sie wissen nicht mehr, wer sie einmal waren. Aber das Labyrinth kennt sie. Jagt sie. Es gibt nur eine einzige Botschaft an jeden von ihnen: Du hast zweiundsiebzig Stunden Zeit, das nächste Tor zu erreichen, oder du stirbst…

Meine Meinung:

Das Buch lag schon sehr lange auf meinem SuB und nachdem ich im letzten Monat schon ein Buch von Rainer Wekwerth gelesen habe, dieses mir leider nicht besonders gefallen hatte, dachte ich mir, versuch ich es mit einem neuen. Die Geschichte fand ich vom Grundprinzip ziemlich interessant. 7 Jugendliche, vom Grundaufbau vollkommen verschieden, sitzen in einer Art Labyrinth fest. Sie sind zu siebt und müssen sich zusammen durch dieses Labyrinth schlagen um Tore zu finden, welche aber nur 6 von ihnen durchlassen. Es bedeutet also das einer von ihnen zurück bleiben muss und die 7 Jugendliche sind auch nicht allein. Sie kommen durch die Tore in verschiedene Labyrinthe oder eher gesagt verschiedene Welten.
Wie gesagt fand ich die Geschichte vom Grundprinzip her wirklich gut und auch wie sie umgesetzt wurde, aber dennoch gab es einfach 3 Sachen die mich wirklich gestört haben. Zu allererst ist es so das auf dem Cover drauf steht das es ein Thriller ist…Für mich ist ein Thriller spannend, blutig, ein wenig nervenaufreibend und man kann einfach nicht aufhören zu lesen. Hier bei dem Buch hatte ich leider nicht wirklich das Gefühl es wäre ein Thriller..Sie sind in einem Labyrinth mit anderen die sie jagen und töten wollen und durch die Tatsache das in jeder Welt einer zurück bleibt und wahrscheinlich stirbt wollen sie sich auch irgendwie gegenseitig umbringen, aber es hat nichts Thrillerartiges an sich..
Der zweite Punkt sind drei Personen die mir während des Lesen einfach richtig auf die Nerven gegangen sind. Die ganzen Personen waren vollkommen unterschiedlich, aber Rainer Wekwerth hat bei jedem einzelnen die Klischees dazu wirklich…naja beinahe überspannt…Sie hatten halt alle diese Klischees und füllten diese auch sehr gut aus. Und drei davon haben mich dann einfach in ihrer Art zu sehr genervt das ich nur gehofft habe sie mögen bald sterben..
Der letzte Punkt ist das ich mit seinem Schreibstil einfach nicht klar kam. Es waren sieben Jugendliche und aus der Sicht von sieben Jugendlichen hat er auch geschrieben und dann aber auch die Zeit gewechselt. Es war eine Zeitform als sie miteinander geredet und interagiert haben und eine als sie gedacht haben. Dann gab es immer wieder Erinnerungsfetzen die aufflammten, aber diese haben mich manchmal vollkommen aus der Geschichte geholt und leider auch nicht so interessiert. 

Fazit

Trotz dieser Kritik fand ich die Story wirklich gut und die anderen 4 Personen waren mir auch sympatisch weswegen ich keine zu niedrigen Punkte geben kann und werde. Jedoch ist es auch so das ich im Moment einfach nicht die Lust verspüre auch noch den zweiten Teil zu lesen, vielleicht wird sich das noch ändern, aber im Moment sieht es einfach nicht danach aus. 
3/5 Punkte an Das Labyrinth erwacht 

1 Kommentar:

  1. Hey Julia,

    ich war damals auch nicht total begeistert vom ersten Band des Labyrinths, weil ich etwas anderes erwartet hatte. Ich habe die Reihe dennoch zu Ende gelesen. Ich bin froh, dass ich es getan habe. Allerdings hast du auch nichts verpasst, wenn du die Reihe nicht weiterliest, außer die Auflösung vielleicht ;-)

    Liebe Grüße
    Sandra

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