{Rezension} Delirium von Lauren Oliver

Dienstag, 29. Dezember 2015


  • Titel: Delirium
  • Autor: Lauren Oliver
  • Verlag: Carlsen
  • Seitenzahl: 416
  • ISBN:  9783646922073
Klappentext:

Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

Meine Meinung:

“Delirium” stand schon gefühlte Ewigkeiten auf meiner Wunschliste, aber ich habe es mir nie geholt weil immer andere Bücher dazwischen kamen. Irgendwann habe ich es dann jedoch als Mängelexemplar, Hardcover für 5 Euro gefunden und mir sofort gekauft, da es eingeschweißt war und einfach noch perfekt aussah. 
Auf die Geschichte war ich schon ziemlich gespannt, ich konnte mir einfach nicht so vorstellen wie es sein würde ohne Liebe zu Leben. Leider muss ich sagen das man das in dem Buch auch nicht so gemerkt hat. Alle haben immer über die Krankheit gesprochen und wie schlimm sie sei, das die Heilung so viel besser sei, aber man hat nicht wirklich gemerkt das diese Leute wirklich vollkommen ohne Liebe Leben. 
Lena war ein typisches Beispiel für jemanden der Angst vor dieser Krankheit hatte und es kaum erwarten konnte geheilt zu werden, sie zählte sogar die Tage bis zu diesem Einsatz.  Sie wollte endlich glücklich sein und nicht mehr mit dieser Krankheit leben müssen. Es war einfach erstaunlich. Doch sie hat auch eine riesige Verwandlung hingelegt, zugehört und sich auch einmal die andere Seite angesehen, auch wenn dies Streng verboten war.
Anfangs konnte ich Alex nicht so ganz Einordnen, wusste nicht was ich von ihm halten soll und sein erstes auftauchen war auch ein wenig  verwirrend. Er hat bei einer ziemlich merkwürdigen Situation einfach nur dagestanden und gelacht und ich weiß bis zum Ende des Buches immer noch nicht warum er gelacht hat. Ich würde es ja jetzt gerne noch wissen!
Die Beziehung zwischen Lena und Alex war..Intensiv. Intensiv vor allem für Lena da sie ja immer an die Liebe als eine Krankheit geglaubt hat und nun wurde ihr ganzen wissen, ihr ganzes Denken komplett auf den Kopf gestellt. Man hat immer darauf gewartete das es schief gehen würde, das im nächsten Moment etwas schreckliches passieren würde, weil es eigentlich nur so Enden kann und man hatte Herzklopfen, wollte immer weiter lesen um es endlich zu erfahren. Dadurch und durch die Tatsache das Lauren Oliver ziemlich deutlich und flüssig geschrieben hat kam man sehr schnell durch das Buch.
Das Ende hat mir noch einmal ziemlich gut gefallen, es passierte auf einmal so viel und man wollte einfach nicht aufhören mit dem Lesen.Ich würde am liebsten weite lesen doch ich hab auch noch so viele andere Bücher in meinem Regal, haha

Fazit:

Ich bin ziemlich froh nach diesem Buch den zweiten ebenfalls an diesem Tag gekauft zu haben und dann bald weiter lesen zu können. Ich bin ziemlich zu Frieden mit dem Buch auch wenn ich mir gewünscht hätte das man wirklich merkt das die Menschen dort wirklich gar keine Liebe mehr in sich haben.
4/5 Punkte an dieses Buch.

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