Die 5. Welle von Rick Yancey

by - 6/23/2015 02:24:00 vorm.

























  • Titel: Die 5 Welle
  • Autor: Rick Yancey
  • Verlag: Goldmann
  • Seitenzahl: 480
  • ISBN: 978-3-442-31334-1

Klappentext:

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält …

Inhalt:

Das Buch beginnt im Jahr 1995 mit einer Art Prolog, aber leider hat es mir irgendwie gar nicht dabei geholfen, in das Buch einzusteigen. Richtig beginnt die Geschichte dann mit dem Ersten Teil und wir lernen Cassie Sullivan kennen. Wir erfahren etwas aus der Gegenwart, wie es im Moment ist, ehe es dann zum Anfang der ersten Welle zurückspult, nur um dann wieder von vorne zu beginnen.
Anfangs hatte ich einen richtigen Hänger bei diesem Buch, ich kam nach den ersten Seiten nicht weiter und hatte zum Teil auch nicht wirklich große Lust, aber alle haben immer von „Die 5. Welle“ geschwärmt und es wurde so gehypet, dass ich unbedingt wissen wollte warum. Also zwang ich mich weiter zu lesen und das klappte dann auch einigermaßen, sodass ich nach über 150 Seiten endlich in der Geschichte drinnen war.
Leider hat dann Cassie begonnen zu nerven…Sie war einfach so fies, hatte immer einen sarkastischen Spruch auf Lager und wirkte manchmal auch einfach eiskalt. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass sie alles und jeden umbringen will, das war irgendwie krank… Am meisten hat sie mich in der Gegenwart von Evan genervt! Er ist so nett zu ihr gewesen, hat ihr Essen gegeben, sie gewaschen, ihre Wunden versorgt (Ich spoiler hierbei mal nicht, ihr sollt es ja selber lesen) und sie hat ihm immer eine sarkastische Antwort gegeben oder wirkte aggressiv und er war einfach immer noch der charmante Evan Walker.
Ich war richtig froh, als sich die Sichten irgendwann wechselten und ich ein paar Kapitel lang der Laune von Cassie entflüchten konnte. Jedoch hat mich auch der Wechsel der Sichten am Anfang genervt, es kam einfach so plötzlich und ich brauchte manchmal mehrere Seiten um herauszufinden, dass ich gerade nicht mehr bei Cassie war oder bei der zweiten Sicht, nämlich Zombie.
Zombie mochte ich, er ist so etwas wie der große Bruder den man haben will, aber leider nicht hat und ich war jedes Mal gespannt, wie es mit ihm weiter geht und mit den Anderen in seiner Geschichte.
An sich muss ich sagen, dass die Story echt gut war, ich mochte die Idee mit den vielen Wellen - auch wenn ich das Gefühl hatte, dass das Buch eher von der 4. Welle handelte - mit den Unterschiedlichen Problemen, die auf die Menschheit zukamen und wie immer mehr starben. Manchmal habe ich mich gefragt ob ich noch leben würde und wenn ja, was genau ich machen würde. Es hat mich ab dem 2/3 also doch noch vollkommen fesseln können, auch wenn es kleine Mängel gab, aber ich wollte einfach wissen wie es weiter geht, wollte nichts verpassen.
Das Ende kam mir jedoch viel zu schnell und ich wollte nicht das es aufhört und als das Buch dann zu Ende war wollte ich es irgendwie nicht glauben. Ihr glaubt nicht wie froh ich bin, dass es einen zweiten Teil gibt. Ich habe einfach so wahnsinnig viele unbeantwortete Fragen und hoffe, dass ein paar davon in „Das unendliche Meer“ gelüftet werden.

Fazit:

Am Ende vergebe ich 4/5 Punkte an dieses Buch. Wie schon gesagt gab es kleine Mängel an dem Buch und ich hatte durch den Hype einfach viel zu hohe Erwartungen die sich einfach nicht erfüllt haben. Dennoch war es alles in allem eine echt interessante und gute Geschichte.

Noch ein riesiges Dankeschön gilt dem Goldmann Verlag, für dieses Rezensionsexemplar.

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